
Der Energieausweis ist so etwas wie ein "Typenschein" für ein Gebäude. Er gibt an, wie viel Heizenergie in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr ein Gebäude benötigt. Daraus kann man die Energiekosten eines Hauses errechnen.
Geringe Heizkosten erhöhen den Wert eines Objekts. Hohe Heizkosten können sich negativ auf den Verkaufspreis oder die Miete eines Hauses oder einer Wohnung auswirken.
Für Neubauten muss in Salzburg seit 2003 ein Energieausweis erstellt werden. Dies gilt auch bei baulichen Veränderungen, die mehr als 50% der Geschoßfläche betreffen.
Aufgrund der Umsetzung der EU-Gebäude-Richtlinie ist seit 1.1.2009 generell bei Verkauf und Vermietung von Gebäuden ein Energieausweis vorzulegen.
Weiters setzen fast alle Förderungen einen Energieausweis voraus.
Der Ausweis wird in sieben Wärmeschutzklassen unterteilt (A - G). So hat beispielsweise ein Objekt der Kategorie G den fünffachen Wärmebedarf wie ein Objekt der Kategorie A.
Die Berechnungen für den Energieausweis führen Energieberater der Salzburg AG, Planer, Architekten, Baumeister etc. durch.