
Geräte, die Hitze produzieren, sind die größten Energieverbraucher im Haushalt. Natürlich kann man auf "Sparflamme" kochen und so Strom sparen. Aber ob es dann auch noch Spaß macht, ist eine andere Frage. Das beste Rezept zum Stromsparen ist immer noch ein gezielter Einsatz der Küchenmaschinen.
Ein Haushalt "verkocht" im Jahresschnitt etwa 750 kWh Strom. Das entspricht ungefähr 130 Euro auf der Jahresstromrechnung. Glaskeramik-Kochfelder senken gegenüber Gusseisenplatten den Stromverbrauch um rund 7%.
Töpfe mit unebenem Boden oder solche, die nicht genau auf die Herdplatte passen, kosten Energie und Geld. Jeder Zentimeter Unterschied braucht 20 bis 30% mehr Energie. Wer regelmäßig einen um drei Zentimeter zu kleinen Kochtopf verwendet, verschwendet fast 200 kWh pro Jahr!
Stromsparend sind Töpfe mit nach innen gewölbtem Sandwichboden, der sich bei Erwärmung ausdehnt und so beim Kochen eben auf der Platte liegt. Mit Schnellkochtöpfen kann man sogar bis zu 50% Energie sparen - vor allem, wenn große Portionen gekocht oder lange gegart werden.
Sparpotenzial: 180 kWh/ ca. 30 Euro
Sparpotenzial: 40 kWh/ ca. 6 Euro
Sparpotential: rund 40 kWh/ ca. 6 Euro pro Jahr
Mikrowellen sind ideal zum Erwärmen kleinerer Tiefkühl- und Fertigprodukte (Mengen bis 500 g bzw. ½ l). Sobald man mehr als zwei Portionen zubereiten will, liegt der Stromverbrauch allerdings höher als beim Herd.
Viele Kleingeräte mit eingebauter Heizung - etwa Toaster, Eierkocher, Kaffeemaschinen und Wasserkocher - verbrauchen weniger Strom als ein Elektroherd und sparen Zeit.