
Wer mit seiner Waschmaschine im richtigen "Gang" unterwegs ist, kann sich 76 Euro pro Jahr sparen. Handwäsche spart zwar grundsätzlich noch mehr Strom, braucht aber die doppelte bis dreifache Menge Wasser. Hier einige Tipps für den Geldbörsen-Schongang beim Waschen und Trocknen.
Neue Waschmaschinen kommen mit einem Bruchteil an Wasser und Energie aus. Beim Neukauf gibt das EU Label über Energie-Effizienz und Verbrauch Auskunft. Wer gut wählt, kann sich rund 170 kWh
(28 Euro) im Jahr sparen.
Weiteres Sparpotenzial ergibt sich aus den folgenden Tipps. Damit können bis zu 150 Euro im Jahr durch cleveres Waschen eingespart werden.
Halbleer waschen kostet fast gleich viel wie eine gut gefüllte Trommel. Zu große Waschmaschinen sind deshalb auf Dauer ein unnötiger Mehrkostenfaktor: Ein Einfamilienhaus kommt mit 5 kg Füllvolumen aus (Mehrfamilienhaus über 5 kg).
Am meisten Energie benötigt die Waschmaschine zum Aufheizen des Wassers. Das Gerät an eine Warmwasserleitung anzuschließen macht dann Sinn, wenn das Warmwasser nicht mit Strom aufbereitet wird (Kostenersparnis pro Jahr: 100 kWh / 17 Euro). Bei normaler Verschmutzung reichen 60 °C für weiße Wäsche und 30 bis 40 °C für Buntes aus.
Schonwaschgänge verbrauchen viermal mehr Strom und die fünffache Wassermenge. Ohne Vorwäsche sinkt der Stromverbrauch um rund 30%. Wer effizient wäscht, spart so 460 kWh
(76 Euro) pro Jahr. Eine sinnvolle Einrichtung sind Sparprogramme: Damit kann man den Energieverbrauch um 40% drosseln (ca. 90 kWh / 15 Euro pro Jahr).
Bevor die Wäsche in den Trockner kommt, sollte man sie in der Waschmaschine mit höchster Drehzahl schleudern (mind. 1200 u/min). Das verkürzt den energieintensiven Trockenvorgang. So kann man sich 100 kWh/ 17 Euro pro Jahr sparen.
Die ElektroServicepartner beraten Sie gerne bei weiteren Fragen.