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Invasion der Stromfresser

Die heimlichen Stromverbraucher: ein teures Vergnügen

Über 10% des Stromverbrauchs im Haushalt gehen mittlerweile auf das Konto der modernen Heimelektronik. Fernseher, Laptops, DVD-Player, Spielkonsolen - die Geräte werden immer mehr, und die meisten davon sind 24 Stunden "online".

Off

Sparpotenzial: 50 bis 100 kWh

Viele Geräte sind stundenlang ungenutzt in Betrieb, andere haben gar keinen Ausschalt-Knopf mehr, sondern sind ständig in Betriebs-Bereitschaft. Je nach Geräteausstattung gehen im Leerlauf 50 bis
100 kWh pro Haushalt und Jahr verloren - und das sind mitunter schon 2 bis 3% des gesamten Stromverbrauchs.

Oft reicht auch der OFF-Knopf am Gerät nicht aus, um das Gerät vollständig vom Stromnetz zu trennen. Um sicher zu gehen, sollte man diese Geräte möglichst durch eine schaltbare Steckdosenleiste vom Netz trennen. 

Standby

Sparpotenzial: bis zu 50 Euro.

Bei Videorecorder, DVD-Player oder Anrufbeantworter erkennen Sie den Standby-Modus an den Lämpchen, Uhren oder Anzeigen, die auch nach dem Drücken des OFF-Knopfes auf der Fernbedienung nicht erlöschen. Bei allen diesen Geräten sind maximal fünf Watt im Standby-Modus vertretbar! Genauere Angaben finden Sie in den technischen Informationen der jeweiligen Geräte.

Auch Computer haben ein Recht auf Pause

Sparpotential: bis zu 200 kWh/30 Euro pro Jahr.

Nur 30% des Energiebedarfs verbraucht der Computer, während an ihm gearbeitet wird, 70% gehen im Standby-Modus verloren. Schon bei Arbeitspausen von einer halben Stunde zahlt es sich aus, den Rechner abzuschalten. So kann man bis zu 200 kWh oder um die 33 Euro im Jahr sparen. Notebooks verbrauchen gegenüber herkömmlichen Computern weniger Strom. Beim Kauf zahlt es sich aus, sich für das Gerät mit dem niedrigsten Bedarf zu entscheiden.

Bildschirm "abspannen"

Sparpotential: ca. 80 kWh/13 Euro pro Jahr.

Der Screen verbraucht mehr als doppelt soviel Energie wie der dazugehörige PC. Ein Bildschirmschoner spart nur etwa 5-10% Strom ein. Daher sollte man den Bildschirm schon bei kleineren Arbeitspausen abschalten. Sparpotential: rund 80 kWh oder rund 13 Euro im Jahr. Moderne Flachbildschirme sind viel sparsamer im Verbrauch. Durch den geringen Leistungsbedarf von ca. 30 Watt lassen sich so im Jahr bis zu 25 Euro pro Gerät sparen.

Strom aus!

Sparpotential: ca. 100 kWh/15 Euro pro Jahr.

Peripherie-Geräte wie Drucker, Scanner etc. nur einschalten, wenn sie benötigt werden. Selbst im Standby-Modus verbrauchen die meisten Geräte immer noch Strom - oft sogar um bis zu 75% mehr als im Off-Modus. Mit konsequentem Abschalten kann sich ein durchschnittlicher Haushalt rund 100 kWh oder bis zu 16 Euro pro Jahr sparen.

Neu = billiger = Irrtum!

Wer sich neue Heimelektronik für zu Hause zulegt, sollte nicht nur Wert auf Design und technische Daten legen, sondern auch ein Auge auf den Stromverbrauch werfen. Die neuesten Geräte sind nicht immer die günstigsten - auch was den Stromverbrauch betrifft. Als Faustregel gilt: Je größer der Bildschirm, desto höher ist auch der Stromverbrauch.

Dass Flatscreens deutlich weniger Strom verbrauchen als Röhren-Bildschirme, stimmt für Computer-Monitore, für Fernseher allerdings nur eingeschränkt. Der Verbrauch hängt meist von anderen Faktoren - HDTV, Dolby Surround, 100 Hertz-Technik - ab. Ein topmoderner Plasma-Screen (ø 141 cm - 730 kWh) kann durchaus den siebenfachen Stromverbrauch eines herkömmlichen Röhrengerätes (ø 72 cm - 106 kWh) haben. Daher sollte man beim Kauf genau vergleichen. 

Fax 2.0

Fax-Nachrichten lassen sich heutzutage auch vom PC versenden und empfangen. Damit kann man neben Strom auch Papier sparen.

Die ElektroServicepartner beraten Sie gerne bei weiteren Fragen.