wolkig 26° Wetterprognose für Salzburg,20.5.2012
RSS-abonnieren druck
Salzburg AG auf Facebook

Hilfe bei Solaranlagen +++ Klima- und Energiefond fördert die Errichtung von Photovoltaikanlagen für private Haushalte +++ Energiefresser finden: Das Energiespar-Game +++ Gemeindeförderung für Solaranlagen +++ Tipps für die HeizsaisonAktuelle Förderungen der Salzburg AG +++ Energiedaten im Griff? Der OnlineService der Salzburg AG - Verbrauch, Kosten, Energietagebuch +++http://www.klimafonds.gv.at/ Salzburg Modellregion für Elektromobilität *** Hilfe bei Solaranlagen +++ Klima- und Energiefond fördert die Errichtung von Photovoltaikanlagen für private Haushalte +++ Energiefresser finden: Das Energiespar-Game +++ Gemeindeförderung für Solaranlagen +++ Aktuelle Förderungen der Salzburg AG +++ Energiedaten im Griff? Der OnlineService der Salzburg AG - Verbrauch, Kosten, Energietagebuch +++ Salzburg Modellregion für Elektromobilität *** Hilfe bei Solaranlagen +++ Klima- und Energiefond fördert die Errichtung von Photovoltaikanlagen für private Haushalte +++ Energiefresser finden: Das Energiespar-Game +++ Gemeindeförderung für Solaranlagen +++ Aktuelle Förderungen der Salzburg AG +++ Energiedaten im Griff? Der OnlineService der Salzburg AG - Verbrauch, Kosten, Energietagebuch +++ Salzburg Modellregion für Elektromobilität ***

Tipps mit Gänsehautfaktor

Raumkühlung mit und ohne Klimaanlagen

Wer schon einmal eine Hitzeperiode in einer ungedämmten Dachgeschoßwohnung miterlebt hat, weiß nur zu gut, dass Klimaanlagen eine sehr feine Sache sein können. Denn eine günstige Raumtemperatur fördert sowohl das geistige als auch das körperliche Wohlbefinden enorm. Die Anschaffung ist mittlerweile erschwinglich geworden, aber der Betrieb kostet Geld: Um die Raumtemperatur um 1 °C zu senken braucht man etwa doppelt so viel Energie, wie benötigt wird, um sie um einen Grad zu erwärmen.

Vorsicht beim Klimatisieren

Alle Klimageräte entziehen der Raumluft nicht nur Wärme, sondern auch Feuchtigkeit. Man sollte den Raum allerdings nicht zu stark herunterkühlen. Das kostet Energie und ist darüber hinaus nicht gesund: Experten empfehlen einen maximalen Unterschied zur Außentemperatur von fünf Grad. Wer 30 °C Außentemperatur auf 21 °C senkt, belastet den Kreislauf und erhöht das Erkältungsrisiko. Große Temperaturunterschiede zwischen drinnen und draußen trocknen die Schleimhäute aus, zusammen mit dem ständigen kalten Luftstrom sind Infekte vorprogrammiert.

Kühlgeräte sind zur Raumkühlung oft gar nicht erforderlich

Die Quecksilbersäule steigt immer öfter über die 30-Grad-Marke und niemand möchte gerne schwitzen. Raumkühlgeräte boomen. Das Angebot an Geräten ist groß und die Auswahl fällt oft schwer. Dabei sind sehr oft gar keine Raumkühlgeräte erforderlich.

Einfache Tricks für ein kühles Heim ohne Klimaanlage:

Alternative: Bauteilaktivierung

Neben den Klimageräten ist bei einem Neubau die sogenannte "Bauteilaktivierung" eine gute Alternative. Dabei werden Decken und Wände im Winter zur Beheizung und im Sommer zur Kühlung verwendet. Auch Fußboden- oder Wandheizungen kann man theoretisch für eine Grundklimatisierung mit Kaltwasser einsetzen. Bei einem Neubau empfiehlt es sich außerdem, bei Fenstern und Raumanordnung auf die "Sonnenseiten" Bedacht zu nehmen und eine gute Dämmung zu wählen.

Fensterverschattungen

In der Nacht bei kühleren Temperaturen lüften und bevor die Sonne kommt, die Fenster schließen, damit die warme Luft nicht ins Innere kann. Die Fenster nicht gekippt lassen. Als langfristige Maßnahme zur Verschattung kann man im Süden eines Hauses einen Laubbaum pflanzen. Er spendet im Sommer kühlen Schatten und im Winter lässt er die Sonne ins Haus. Eine verwachsene Pergola erzielt den gleichen Effekt.

Wärmedämmung

Je besser die Wärmedämmung ist, desto geringer ist die Aufheizung der Räume im Sommer und im Winter werden die Heizkosten dadurch wesentlich reduziert.

Was ist beim Kauf von Klimageräten zu beachten?

  • Die Größe des Raumes, der temperiert werden soll, seine Form und seine Bauweise (Leicht- oder Massivbauweise)
  • Die Ausrichtung des Raumes zur Sonne, die Anzahl der Fenster
  • Weitere interne Wärmequellen (künstliches Licht, Elektrogeräte, viele Personen, etc.)
  • Beschattungsmöglichkeiten, welche die erforderliche Kühlleistung verringern helfen (Baumbestand im Garten, Rollos, Markisen, etc.).

Der Sieger: Split-Raumkühlgeräte

Wenn alles nichts hilft und man auf den Komfort eines Raumkühlgerätes nicht verzichten möchte, erzielen so genannte Split-Raumkühlgeräte die stärkste Wirkung. Sie funktionieren genauso wie ein Kühlschrank. Dem Raum wird Wärme entzogen, über Rohre ins Freie geführt und dort abgegeben. Der Kostenpunkt für die Anschaffung dieser Geräte liegt ab 1.000 Euro.
Nicht so effizient sind Raumkühlgeräte mit Luftschlauch. Sie transportieren die ungewünschte Wärme mit Luft aus dem Raum.

Tipps für den Kauf von Raumkühlgeräten

Beim Kauf von Klimageräten sollte man die Energieeffizienzklassen beachten. Alle Raumkühlgeräte bis 12 kW Kühlleistung müssen mit dem EU- Energielabel gekennzeichnet sein. Bekannt ist diese Energieeffizienz-Kennzeichnung von Haushaltsgeräten und Lampen.

  • Nur Geräte, die Wärme aus dem Raum abführen, bewirken tatsächlich eine Abkühlung des Raumes.
  • Auf ein niedriges Betriebsgeräusch achten. Lassen Sie sich die Geräte beim Kauf vorführen und beurteilen Sie selbst. 
 

  • Testen Sie vor dem Kauf das Gewicht der Geräte, die leichtesten beginnen bei ca. 15 kg. 
 


Viele weitere Tipps zum Nachlesen finden Sie in der im Wien Energie-Haus kostenlos erhältlichen Broschüre "Raumklima - Kühl und behaglich durch den Sommer".

Die ElektroServicepartner beraten Sie gerne bei weiteren Fragen.