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Vorfahrt für Bus, Bahn und Fahrrad!

Intelligente Mobilität intelligent nutzen

Gleich vorneweg: die umweltfreundlichste und gesündeste Fortbewegungsart heißt Gehen. Da wir aber nicht alles per pedes erledigen können, wird eine bedarfsgerechte, energieeffiziente und umweltfreundliche Verkehrsmittelwahl immer wichtiger.

Österreichs liebstes Thema: das Auto

In Österreich werden immer noch 58,5 Prozent der Alltagswege mit dem Pkw zurückgelegt. Fußgänger liegen mit 18 Prozent an zweiter Stelle, gefolgt vom öffentlichen Verkehr mit 17 Prozent und dem Fahrrad mit 6,5 Prozent.

Umsteigen statt Einsteigen

Wir müssen unser Mobilitätsverhalten drastisch verändern, wollen wir den Klimawandel aufhalten und unsere Umwelt schützen. Die hohen Treibstoffkosten könnten ein Ansporn dazu sein. Steigen Sie um auf Bus und Bahn oder nutzen Sie die eigene Muskelkraft zur Erledigung der Alltags- und Freizeitwege.

Die Voraussetzungen dafür sind bestens: Ein Viertel aller privaten Autofahrten sind kürzer als 2,5 Kilometer, die Hälfte kürzer als fünf Kilometer. (Quelle: Masterplan Radfahren, Lebensministerium). Das wäre mit dem Fahrrad leicht zu schaffen. 

Radlermetropole
Die Stadt Salzburg ist mit einem Anteil des Fahrrads von 16 Prozent am Gesamtverkehr die Radlerhauptstadt Österreichs. Nicht ohne Grund - das bestens ausgebaute Radwegenetz wird von den Salzburgern freudig angenommen.

 

Vorrang für Bus und Bahn

21 Prozent der Salzburger benützen täglich oder mehrmals wöchentlich Bus oder Bahn. Die Salzburg AG ist mit dem StadtBus, der Salzburger Lokalbahn, der Pinzgauer Lokalbahn und der Berchtesgadener Land Bahn einer der wichtigsten Anbieter von öffentlicher Verkehrsdienstleistung im Bundesland. Der Obus befördert pro Jahr rund 37,5 Millionen Menschen. Die städtischen Obuslinien werden mit Strom aus Wasserkraft betrieben und stoßen kein CO2 aus.

Je kürzer die Wege umso höher die Lebensqualität
Wie viel und wie oft wir mit dem Auto unterwegs sind, hängt stark davon ab, wo und wie wir leben. Wer auf engem Raum arbeitet und wohnt, kann viele Wege zu Fuß oder mit dem Rad erledigen. Ist das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln gut, erübrigt sich das Auto von selbst. Liegen Arbeitsplatz, Wohnung, Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitangebote weit voneinander entfernt, scheint ein Pkw unverzichtbar.

 

Schlüsselfunktion Raumordnung

Verkehrs- und Mobilitätsplanung hängt stark mit Raumordnung und Wirtschaftspolitik zusammen. Idealerweise sind Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten in einem fußläufig erreichbaren Radius. Moderne Kommunikationstechniken sind darüber hinaus eine Möglichkeit, Fahrten zu reduzieren.

Einer der Hauptgründe für die Zunahme des Pkw-Verkehrs ist die Zersiedelung des ländlichen Raums in den vergangenen Jahrzehnten ohne entsprechenden Ausbau des öffentlichen Verkehrs.

 

Quellen:
www.vcö.at
www.klimaaktiv.at
www.salzburg-ag.at
www.salzburg.gv.at
www.energieinfo.de
www.stadtbus.at
www.lebensministerium.at